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| Den Rest einfach nicht beachten, sind überleibsel von irgendeinem Experiment^^ | ||
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Charaktergeschichte
Bevor die Geschichte anfängt, möchte ich Euch Jentar ein wenig näher bringen. Im Laufe der Geschichte entwickelt er immer mehr Seiten, manche davon sind positiv, andere negativ. Schon als kleines Kind war er sehr aufmerksam und neugierig. Doch sein Gefühlsleben war auch durch eine bestimmte Kälte geprägt. Er interessierte sich nie für die Sorgen seiner Mitmenschen und so wurde er von den meisten einfach außer Acht gelassen. Doch natürlich hatte er Freunde, zwar auf einen kleineren Kreis beschränkt, doch sie verstanden sich gut. Seine Eltern Drungbar und Keli hatten genug damit zu tun der Familie das Nötigste zum Leben zu erarbeiten und kümmerten sich nicht sehr viel um ihn. Dies könnte der Grund sein, warum er mit der Zeit immer herablassender gegenüber Leuten wurde, die ihm nicht sehr geheuer waren. Jentar widmet seinen Glauben Morsan, dem Gott der die Toten zu sich nimmt und auf ihre Seelen Acht gibt. Da er und seine Familie recht abgeschieden lebten verwundert diese Tatsache nicht weiter, da Morsan ebenfalls Ruhe und Frieden schenkt. Seine Kindheit unterschied sich kaum von denen anderer Menschenkindern Galadon. Doch lernte er schon früh die Bedeutung von Verlust kennen. Ein guter Spielkamerad viel mit vier Jahren den Flammen eines Häuserbrandes zum Opfer. Der zusammengewürfelte Haufen der als Löschtrupp fungieren sollte tat sein Bestes, doch die Holzbauten boten Opfern eines Flammeninfernos so gut wie keine Gelegenheit, die Sache mit ihrem Leben zu überstehen. Sei diesem Unfall betrat Jentar regelmäßig Morsans Garten um für das Wohl für seines Freundes Seele zu beten. Offenbar führte dieses Erlebnis in Zusammenhang mit der minderen Fürsorge seiner Eltern dazu, dass die vorhin erwähnte innere Kälte in ihm aufkeimte. Von Siebenwind erfuhr Jentar, als ein Wandersmann eines Morgens den Trampelpfad entlang kam. Er fragte ihn, was es neues in der Welt draußen gäbe und der Wanderer erzählte ihm von der Entdeckung Siebenwind, wie die „Nordwind“, das Schiff welches von König Hilgorad ausgesandt ward um neues Land zu erschließen, unter dem Kommando von dem Nortraven Armgard Torbenson, nun endlich auf Festland gestoßen sein. In den nächsten Jahren würde diese Insel nun gesichert werden und für die Besiedlung durch Abenteurer vorbereitet. Mit erreichen seiner Volljährigkeit machte er sich nach Herstakam auf, einer Hafenstadt in Ossian. Sein Weg führte ihn durch das Herzogtum Taras und der Stadt Borast, in der er ein wenig Geld als Tagelöhner verdiente. Im Hafenviertel von Herstakam angekommen suchte er nach einem geeigneten Schiff, welches die Überfahrt nach Siebenwind anbot. Er verwickelte sich in einem Gespräch mit dem Kapitän der „Brun“, einem älteren Schiff, welches die besten Jahre wohl schon hinter sich hatte. Er kam mit dem Kapitän überein, dass er auf dem Schiff kostenlos mitreißen könne, sofern er anfallende Arbeiten leisten würde. Am Tag als die „Brun“ in Brandenstein einlief, schrubbte Jentar gerade das Deck, als er seinen Blick hob und den Hafen vor sich sah. Es war also geschafft, ein neuer Abschnitt seines Lebens würde sich ihm nun auftun. Er half der Mannschaft noch dabei das Bot zu vertauen und die Kisten unter Deck ans Tageslicht zu bringen. Danach nahm Jentar seinen kleinen Rucksack, verabschiedete sich vom Kapitän und der Mannschaft und betrat zum ersten Mal in seinem Leben Siebenwind.
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� 2002 by Sinthoras,Weihnie Kontakt |